Literatur für die Fisch'
Startseite Fisch der Woche Archiv Zufallstext Feedback

Bert Brecht

Sonett über einen durchschnittlichen Beischlaf

Bis ich dich endlich übern Stuhle habe
Hoff ich, du seist endlich die ausgesiebte
Und etwas nässer als die, die ich liebte
(Es pflanzt die Hoffnung, ach, uns noch am Grabe!)

Ich seh, es geht. Ich hoffe: nicht zu schnell
Von nun an denk ich immer nur an Ihn
Gut: weniger Lieb und weniger Vaselin
Dafür bricht der jetzt Schweiß aus ihrem Fell

Ach du verglichst mich schon mit einem Pferde
Vor fünf Minuten, wie ich darauf scheiße!
Dieweil ich sinne, wie ich fertig werde
Nennst du mich Emil, der ich nicht so heiße

Dies alles ist in höherm Sinne schnuppe
Im Schweiß des Antlitz? koch ich meine Suppe

.

Quelle:
http://www.schauspiel.nuernberg.de/brecht/038.htm
 

Bert Bruch

Sonnet über einem durchschnittliches Beischlaf

Bis ich Sie schließlich über Stuhl habe
Hoffen Sie I, Sie sind schließlich heraus gefiltert
Und ein wenig mehr naesser als die, die ich liebte
(es errichtet Hoffnung, OH-, uns noch am Grab!),

I seh, geht es. Ich hoffe: nicht zu schnell
Denken Sie ab sofort I in jedem Kasten von ihm
Vertiefung: wenig liebes und wenig vaselin
Aber dieses schwitzen Brüche von seiner Haut jetzt

OH- verglichen Sie mich bereits mit Pferden
Vor fünf Minuten vor, wie i-scheisse auf ihm!
Dieweil I reflektieren sich, während ich beendet werde
Sie rufen mich Emil an, der nicht I in solch einer Weise angerufen wird

Das ganzes dieses ist am hoehermrichtungen schnuppe
Im Schweissgesicht ' bedeutet Koch I Suppe

zum Seitenanfang                   Startseite     Fisch der Woche     Archiv     Zufallstext     Feedback